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“Momentsterben” 2005, München

Konzept: Katja Wachter
Mit: Isobel Cohen, Vivien Holm, Keun Tae Park, Ronny Rindler, Katrin Schafitel, Christiane Schauer
Musik: Roderik Vanderstraeten
Kostüme: Evelyn Straulino
Licht: Karl Schlagenhaufer
Dauer: ca.70 min

Momentsterben zeigt Menschen in der Zeit und als Verkörperung der Zeit. Verschiedene Charaktere werden plötzlich damit konfrontiert, dass Zeit für sie zu einem anderen Begriff wird.
Durch die Wahrnehmung einer Bewegung, die sich nicht aufhalten, und einer Richtung, die sich nicht wählen lässt, werden sie von Tätern zu Opfern.
Die Konsequenz ist eine Suche nach temporalen Nischen, den Zeitoasen oder möglichen Leerstellen.
Welches sind die Punkte im Leben jedes Einzelnen, wo er beginnt, die Zeit als Gegner zu betrachten? Was kann der Auslöser sein, dass wir unter den von uns selbst geschaffenen Strukturen leiden? Wann habe ich das erste Mal einen Moment sterben sehen?
Die Choreographie fächert mittels Tanz, Sprache, Musik und Video verschiedenste Zeiterfahrungen auf, die uns vielleicht sehr vertraut sind. Das Ankämpfen gegen das Unabänderliche hat zweifellos auch komische Momente.

 
     
 

“Momentsterben” 2005, Munich

Concept: Katja Wachter
Performed by: Isobel Cohen, Vivien Holm, Keun Tae Park, Ronny Rindler, Katrin Schafitel, Christiane Schauer
Music: Roderik Vanderstraeten
Costumes: Evelyn Straulino
Light: Karl Schlagenhaufer
Duration: ca.70 min

Momentsterben shows people as part of time and embodiment of time.
Different characters are confronted with the fact, that time becomes another notion for them.
Through the perception of a motion, that can not be stopped and a direction, that can not be chosen, the former doer becomes a victim. The consequence is a search for temporal niches, for white spaces, for a time oasis.
Where are the points in our lives, where we start to see time as our enemy? What can be the release for suffering from structures, which we ourselves have created? When have I seen a moment die for the first time in my life?
The choreography uses movement, speech, music and video to show different ways of experiencing time and proofs that the fight against the unalterable has doubtlessly its funny sides.

 
     
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